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07.12.2011, 15:40 Uhr
Grüne sollten Kosten bezahlen
Die Protestaktion Der Grünen führte dazu, dass die Kreistagssitzung am vergangenen Montag abgebrochen werden musste. Die Mitglieder des höchsten demokratischen Gremiums des Landkreises Vorpommern-Greifswald mussten u.a. wegen des blinden Aktionismus der Landtagsabgeordneten Frau Berger, Fraktion Die Grüne, nach unverrichteter Arbeit ihre Heimfahrt antreten. Doch neben dem Zeitaufwand und dem Frust, der sich bei den gewählten Vertretern aufstaute, sind auch eine Menge Kosten verursacht worden. So werden Fahrgelder und Sitzungsgelder für die Kreistagsmitglieder bezahlt und die Gehälter für die Mitarbeiter des Landkreises, die wegen der Sitzung Überstunden verrichten müssen, fallen ebenfalls an. Das alles summiert sich auf eine Summe von mehreren tausend Euro.
„Die Grünen sollten nicht durch die Gegend laufen und erklären, dass ihre Aktion gut und wichtig war. Sie sollte den Realitäten ins Auge blicken und für den Schaden gerade stehen. Ich fordere sie hiermit auf, die entstandenen Kosten freiwillig zu übernehmen! Anderenfalls muss man prüfen lassen, ob es möglich ist, rechtlich gegen Frau Berger als Organisatorin vorzugehen! Den Imageschaden als Sitzungsstandort für die Stadt Greifswald ist leider nicht zu benennen! Demokratie bedeutet nicht, dass immer nur die Grünen Recht haben dürfen und sie sich dann damit über Recht und Gesetz hinwegsetzen und die Allgemeinheit auf den entstanden Mehrkosten sitzen bleibt!“ erklärt der Greifswalder CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild.
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