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22.03.2012, 14:17 Uhr
Meinung der Bevölkerung muss respektiert werden!
Verwaltung kann nicht tun und lassen was Sie will!
Greifswald - Die CDU-Fraktion bringt gemeinsam mit den Fraktionen der Bürgerliste und der FDP einen Antrag ein, mit dem die Maßnahme der Diagonalquerung aus dem Radverkehrsplan der Stadt Greifswald gestrichen werden soll. Eine auf Initiative der Ostsee-Zeitung erfolgte Umfrage hat deutlich gemacht, dass die Greifswalder Bevölkerung mit überragender Mehrheit die Maßnahme ablehnt. Damit werden die richtigen Entscheidungen der Bürgerschaft, das Vorhaben nicht in die Haushalte 2011 und 2012 aufzunehmen, bestätigt. Da es anscheinend in Teilen der Verwaltung die Auffassung gibt, dass weder die jüngeren Bürgerschaftsbeschlüsse noch die Meinung der Bevölkerung Grund genug seien, das Projekt nicht weiter zu verfolgen, ist nun die Politik gefragt. In der gemeinsamen Beschlussvorlage wird beantragt, die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald möge beschließen, das Projekt Diagonalquerung über die Europakreuzung aus dem Radverkehrsplan zu streichen.
„Wir waren von Anfang an gegen diese Maßnahme. Es freut uns daher, dass die Greifswalder Bevölkerung ebenfalls der Auffassung ist, dass es sich bei der Diagonalquerung um die Verschwendung von Steuergeldern handelt. Wenn der Verkehrsplaner Imhorst trotz der jüngeren Voten der Bürgerschaft weiter an der Diagonalquerung festhalten will, ist die Streichung dieses Projekts aus dem Verkehrswegeplan angezeigt, um ein für allemal und für alle Klarheit in dieser Frage zu schaffen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild.
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